Kulturhaus-Kino: Nächste Aufführung in Oktober 18

Hier finden Sie demnächst Informationen über den nächsten Kino-Termin!


Vergangene Filmvorführungen im Kulturhaus-Kino

Am Mittwoch, den 4. Juli um 19.00 Uhr zeigt das Kulturhaus-Kino in Zusammenarbeit mit der Lokalen Partnerschaft Süderelbe und dem DRK-Willkommensbüro Süderelbe den Film ‚Newcomers‘ von Ma’an Mouslli. Viele der Interviews in dem Film wurden mit Bewohnern der Erstaufnahme im Geutensweg in Neugraben-Fischbek geführt.

Der Regisseur wird bei der Filmvorführung anwesend sein und im Gespräch mit dem Publikum Fragen beantworten.

Deutschland 2018.
Regie: Ma’an Mouslli
63 Min., ab 12 J.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

„Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen. Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern. In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde. Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein?

„Newcomers“ ist das dritte Regie-Werk des in Osnabrück lebenden syrischen Regisseurs Ma’an Mouslli. Mit der Dokumentation „Shakespeare in Zaatari” über geflüchtete Kinder im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari gewann er 2016 den Preis „Bester Film Non Professional“ beim Film Festival Cologne. „Shakespeare in Zaatari“ sorgte auch international für Aufsehen: Er lief u.a. bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, dem Los Angeles CineFest, dem Human Rights Film Festival Barcelona, dem International Scandinavian Film Festival und dem Roma Cinema Doc. (Quelle: Pressetext newcomers.de)

Das Kulturhaus-Kino zeigt am 17. Mai um 19 Uhr den finnischen Spielfilm ‚Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki‘ von 2016.

Regisseur Juho Kuosmanen erzählt die wahre Geschichte des Boxprofis Olli Mäki, doch ist sein Film kein typisches Sportler-Biopic, denn Olli Mäki hat vor einem Kampf um die Weltmeisterschaft nur Raija, eine junge Frau, in die er verliebt ist, im Kopf.

Finnland 1962: Olli Mäki hat die einmalige Chance, Boxweltmeister zu werden. Als erster Finne überhaupt kämpft er im Federgewicht um den Titel. Helsinki und ganz Finnland warten auf Ollis großen Sieg, aber der hat was ganz anderes im Kopf: Er hat gerade die Liebe seines Lebens getroffen …

Gewinner des Un Certain Regard Preises in Cannes 2016!
Gewinner des Internationalen Spielfilmwettbewerbes 12. Züricher Film Festival
Gewinner „Baltischer Filmpreis“ 58. Nordische Filmtage Lübeck 2016
Finnlands Oscar-Beitrag 2017 (Kategorie Bester fremdsprachiger Film)

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds


Spielfilm Deutschland / Türkei 2004
Regie: Fatih Akim
FSK 12

Sibel (Sibel Kekilli) ist eine junge Türkin, aufgewachsen in Hamburg. Um ihrem konservativen Elternhaus zu entgehen, lässt sie sich auf eine Scheinehe mit Cahit (Birol Ünel) ein, der gerade sein mit Drogen und einem Selbstmordversuch aus den Fugen geratenes Leben neu einrichten will. Während sich Sibel voll dem Leben hingibt (“Ich will ficken, und zwar nicht einen, sondern viele”), vegetiert Cahit zunächst weiter im Sumpf aus Alkohol und Drogen vor sich hin. Ab und zu geht er mit seiner Bekannten Maren (Catrin Striebeck) ins Bett. Doch nach einiger Zeit merkt er, dass er wesentlich mehr für Sibel empfindet, als ihre Scheinehe vermuten lässt. Das führt zu Problemen, denn plötzlich ist Cahit eifersüchtig auf Sibels Bettgenossen…

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds

Dokumentarfilm Schweiz 2016
Regie: Susanne Regina Meures

Sprache: Farsi, Deutsch Englisch mit deutschen Untertiteln

Die beiden Brüder Anoosh und Arash bewegen sich im Zentrum von Tehrans Untergrund-Techno-Szene. Doch sie haben es satt, sich dauernd vor der Polizei zu verstecken, und so organisieren sie einen letzten großen Rave in der Wüste. Zurück in der Stadt wird Anoosh verhaftet, und alle Hoffnung scheint verloren. Doch dann kommt ein Anruf aus der Schweiz, wo das weltgrößte Technofestival ausgerichtet werden soll.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

FSK 6 · Laufzeit 84 Min


von Radu Mihaileanu

Belgien, Italien, Frankreich 2011
Prädikat ‚besonders wertvoll‘

In einem nordafrikanischen Bergdorf ist es Tradition, dass die Frauen das Wasser zur Versorgung aller Dorfbewohner von einer Quelle an der Spitze eines Berges holen. Der Weg dorthin ist gefährlich, und nicht wenige der Frauen verletzen bei der anstrengenden Pflicht. Doch auch in entlegenen Bergregionen halten irgendwann die Ideen der Emazipation Einzug. Und so fordern die Frauen angeführt von der jungen Leila von ihren Männern eine Wasserleitung. Nur fordergründig geht es dabei um eine technische Erleichterung. Der Film in einer deutschen Sprachfassung zeigt, wie sehr das Denken in einer Gesellschaft von Pflichten und dem Rollenverständnis abhängt.

Nach dem erfolgreichen Start des Kulturhaus-Kino im November ist es der zweite Film in unserem Programm, das einmal im Monat Spielfilme und Dokumentationen im Kulturhaus Süderelbe, im BGZ am S-Bahnhof Neugraben, zeigt.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

FSK 12 · Laufzeit 120 Min

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds