Kulturhaus-Kino

Sturm am 22. Nov. 2018 um 19 Uhr

Am Donnerstag, 22. November 2018, zeigen wir um 19 Uhr den Film ‚Sturm‘ von Hans-Christian Schmid, ein deutsch-dänisch-niederländischer Spielfilm aus dem Jahr 2009, in dem es um den Prozess gegen einen Ex-General der bosnischen Serben vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag geht. Zeugen, die gegen den Ex-General aussagen wollen, werden massiv eingeschüchtert. So hat die Staatsanwaltschaft kaum eine Chance, ihre Anklage mit tragfähigen Beweisen zu untermauern. Die Einflussnahme zugunsten des E-Militärs reicht dabei bis hinein in den Strafgerichtshof. Die Rolle der ermittelnden Staatsanwältin spielt Kerry Fox.Der Film wurde ausgezeichnet u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Films.

Friedenspreis des Deutschen Films

DNK/NL/D 2009
Regie: Hans-Christian Schmid
FSK: 12 Jahre

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

Vergangene Filmaufführungen im Kulturhaus-Kino

Why are we creative? - Warum sind wir kreativ? am 01. Nov. 2018 um 19 Uhr

Der Film „WHY ARE WE CREATIVE?“ zelebriert die besten Kreativen der Welt und nimmt die Zuschauer mit auf eine unterhaltsame und überraschende Odyssee in die Welt der Kreativität. Der Film basiert auf dem „Why Are You Creative“-Projekt des Regisseurs Hermann Vaske und ist eine einzigartige Reise durch die verschiedenen Facetten der Kreativität: künstlerisch, intellektuell, philosophisch und wissenschaftlich.

Mit dabei sind Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Bono, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe, Sean Penn und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie.

Alles in allem hat Vaske in 30 Jahren Kreativgespräche mit über 50 Nobel- und Oscarpreisträgern geführt.

Ein Dokumentarfilm auf den Spuren des Geheimnisses der Kreativität.

Deutschland 2018
Regie: Hermann Vaske
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ohne Altersbechränkung

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

Ein Filmklassiker über Liebe und Flucht am 11. Oktober 2018 um 19 Uhr

USA 1942
Regie: Michael Curtiz
FSK: 6 J.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

Newcomers am 4. Juli 2018

Am Mittwoch, den 4. Juli um 19.00 Uhr zeigt das Kulturhaus-Kino in Zusammenarbeit mit der Lokalen Partnerschaft Süderelbe und dem DRK-Willkommensbüro Süderelbe den Film ‚Newcomers‘ von Ma’an Mouslli. Viele der Interviews in dem Film wurden mit Bewohnern der Erstaufnahme im Geutensweg in Neugraben-Fischbek geführt.

Der Regisseur wird bei der Filmvorführung anwesend sein und im Gespräch mit dem Publikum Fragen beantworten.

Deutschland 2018.
Regie: Ma’an Mouslli
63 Min., ab 12 J.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

„Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen. Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern. In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde. Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein?

„Newcomers“ ist das dritte Regie-Werk des in Osnabrück lebenden syrischen Regisseurs Ma’an Mouslli. Mit der Dokumentation „Shakespeare in Zaatari” über geflüchtete Kinder im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari gewann er 2016 den Preis „Bester Film Non Professional“ beim Film Festival Cologne. „Shakespeare in Zaatari“ sorgte auch international für Aufsehen: Er lief u.a. bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, dem Los Angeles CineFest, dem Human Rights Film Festival Barcelona, dem International Scandinavian Film Festival und dem Roma Cinema Doc. (Quelle: Pressetext newcomers.de)

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki am 17. Mai 2018

Das Kulturhaus-Kino zeigt am 17. Mai um 19 Uhr den finnischen Spielfilm ‚Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki‘ von 2016.

Regisseur Juho Kuosmanen erzählt die wahre Geschichte des Boxprofis Olli Mäki, doch ist sein Film kein typisches Sportler-Biopic, denn Olli Mäki hat vor einem Kampf um die Weltmeisterschaft nur Raija, eine junge Frau, in die er verliebt ist, im Kopf.

Finnland 1962: Olli Mäki hat die einmalige Chance, Boxweltmeister zu werden. Als erster Finne überhaupt kämpft er im Federgewicht um den Titel. Helsinki und ganz Finnland warten auf Ollis großen Sieg, aber der hat was ganz anderes im Kopf: Er hat gerade die Liebe seines Lebens getroffen …

Gewinner des Un Certain Regard Preises in Cannes 2016!
Gewinner des Internationalen Spielfilmwettbewerbes 12. Züricher Film Festival
Gewinner „Baltischer Filmpreis“ 58. Nordische Filmtage Lübeck 2016
Finnlands Oscar-Beitrag 2017 (Kategorie Bester fremdsprachiger Film)

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds

Gegen die Wand am 01. März 2018

Spielfilm Deutschland / Türkei 2004
Regie: Fatih Akim
FSK 12

Sibel (Sibel Kekilli) ist eine junge Türkin, aufgewachsen in Hamburg. Um ihrem konservativen Elternhaus zu entgehen, lässt sie sich auf eine Scheinehe mit Cahit (Birol Ünel) ein, der gerade sein mit Drogen und einem Selbstmordversuch aus den Fugen geratenes Leben neu einrichten will. Während sich Sibel voll dem Leben hingibt (“Ich will ficken, und zwar nicht einen, sondern viele”), vegetiert Cahit zunächst weiter im Sumpf aus Alkohol und Drogen vor sich hin. Ab und zu geht er mit seiner Bekannten Maren (Catrin Striebeck) ins Bett. Doch nach einiger Zeit merkt er, dass er wesentlich mehr für Sibel empfindet, als ihre Scheinehe vermuten lässt. Das führt zu Problemen, denn plötzlich ist Cahit eifersüchtig auf Sibels Bettgenossen…

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds

Raving Iran am 25. Jan. 2018

Dokumentarfilm Schweiz 2016
Regie: Susanne Regina Meures

Sprache: Farsi, Deutsch Englisch mit deutschen Untertiteln

Die beiden Brüder Anoosh und Arash bewegen sich im Zentrum von Tehrans Untergrund-Techno-Szene. Doch sie haben es satt, sich dauernd vor der Polizei zu verstecken, und so organisieren sie einen letzten großen Rave in der Wüste. Zurück in der Stadt wird Anoosh verhaftet, und alle Hoffnung scheint verloren. Doch dann kommt ein Anruf aus der Schweiz, wo das weltgrößte Technofestival ausgerichtet werden soll.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

FSK 6 · Laufzeit 84 Min

Quelle der Frauen am 04. Dez. 2017

von Radu Mihaileanu

Belgien, Italien, Frankreich 2011
Prädikat ‚besonders wertvoll‘

In einem nordafrikanischen Bergdorf ist es Tradition, dass die Frauen das Wasser zur Versorgung aller Dorfbewohner von einer Quelle an der Spitze eines Berges holen. Der Weg dorthin ist gefährlich, und nicht wenige der Frauen verletzen bei der anstrengenden Pflicht. Doch auch in entlegenen Bergregionen halten irgendwann die Ideen der Emazipation Einzug. Und so fordern die Frauen angeführt von der jungen Leila von ihren Männern eine Wasserleitung. Nur fordergründig geht es dabei um eine technische Erleichterung. Der Film in einer deutschen Sprachfassung zeigt, wie sehr das Denken in einer Gesellschaft von Pflichten und dem Rollenverständnis abhängt.

Nach dem erfolgreichen Start des Kulturhaus-Kino im November ist es der zweite Film in unserem Programm, das einmal im Monat Spielfilme und Dokumentationen im Kulturhaus Süderelbe, im BGZ am S-Bahnhof Neugraben, zeigt.

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

FSK 12 · Laufzeit 120 Min

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds